The Weekender: Outback on my own

Jeder braucht mal ein bisschen Alleinzeit. Am besten schickt man sich dafür in die australische Wüste. Dort muss man nicht nur lernen, mit sich selbst klar zu kommen. Auf der Straße ins Outback warten Buschfeuerwarnungen, verlassene Zeltplätze und ein paar Geister.

Noch einmal nachkontrollieren: ich habe die Autoscheiben so weit hochgekurbelt, dass kein Arm mehr von außen hindurch passt, aber ein bisschen Luft hereinkommt. Die Stirnlampe liegt neben mir. Ich versuche die Tür im Liegen zu öffnen – geht nicht. Gut, abgeschlossen. Sonst hätte ich noch mal auf das Schloss am Schlüssel drücken müssen, und das hätte nicht nur das Auto aufgemacht sondern auch die Lampen angeknipst, und das Innere des Autos samt mir erhellt und mein Versteck verraten. Wer hätte mich sehen können? Vorhin habe ich drei weitere weiße Fahrzeuge auf dem Zeltplatz gesehen. Sonst sollte da nichts sein außer Outback und ein paar Schlangen und Spinnen und Kängurus. Eigentlich.

Die komplette Reisegeschichte im Weekender Magazin #18.

Werbeanzeigen