Freunde von Freunden / USM: Interview Erik Schmidt

Seit 18 Jahren wohnt der Berliner Künstler Erik Schmidt in seiner Plattenbauwohnung am Platz der Vereinten Nationen. Geboren ist er in Herford, studiert hat er in Hamburg. In Deutschlands Hauptstadt fand er schließlich die Freiheit, Künstler zu sein. In seinen Kunstwerken kombiniert er Malerei, Film und Fotografie. Dabei lässt er sich von seiner Umgebung inspirieren. Berlins ständige Veränderungen faszinieren ihn. So war es kein Zufall, dass eine seiner ersten dort entstandenen Serien von Autos und Parkplätzen handelte. Von seiner Wohnung hat man das Stadtgeschehen bestens im Blick. Und ganz wie die Stadt selbst verändert sich auch Erik Schmidts Zuhause stetig.

In Berlin träumen alle von Altbauwohnungen. Wie kommt es, dass du ausgerechnet in einem Plattenbau wohnst?

Als ich 1995 von Hamburg nach Berlin kam, um für einen Künstler zu arbeiten, gab es hier viel Wohnraum und alle Leute wollten in einen Altbau ziehen. Ich wohnte erst in der Prenzlauer Allee, dann fand ich diese Wohnung mit dem aufgesetzten Atelier-Kasten – in der DDR eine Künstlerwohnung. Sie war frei und keiner wollte sie haben. Doch ich mag die Lage und das Licht hier. Ich wohne ganz oben und kann auf das Dach rausgehen. Ich sitze aber auch gerne einfach oben am Fenster – da hat man das Gefühl, am Leben der Stadt teilzunehmen.

(…)

Das ganze Interview auf USM.

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